Pressereisen 2012 in die Ferienregion Schwarzwald
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Großherzoglich badische Krone, 1811, Badisches Landesmuseum
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© Badisches Landesmuseum
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Wenn Sie an einer der Reisen teilnehmen wollen, wenden Sie sich bitte direkt an die TMBW oder an uns. Sie werden dann in die Interessentenliste aufgenommen und erhalten einige Wochen vor dem Reisezeitpunkt das Detailprogramm zugeschickt. Erst danach melden Sie sich verbindlich für die jeweilige Reise an.
Kontakt STG: Gaby Baur, Tel. +49 7231.14738-14, presse@schwarzwald-tourismus.info oder TMBW: Heiner Pfefferle, Tel. +49 711.23858-54, h.pfefferle@tourismus-bw.de
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10. - 12. Mai 2012: „900 Jahre Baden – Geschichten(n) eines Landes“
In der 900-jährigen Geschichte Badens haben die Badener mit ihrer Liberalität und ihrem Freiheitswillen mehrfach Geschichte geschrieben. Eine Volksversammlung in Offenburg und die Veröffentlichung eines Forderungskataloges am 12. Sept. 1847 gaben den Anstoß zur Badischen Revolution und zu den Märzrevolutionen in den Staaten des Deutschen Bundes 1948, die zum ersten frei gewählten Parlament Deutschlands, der Frankfurter Nationalversammlung, führten. Seit 1952 ist Baden ein Landesteil von Baden-Württemberg. Namensgeber sind die Grafen von Baden, die erstmals 1112 urkundlich mit verschiedenen Besitztümern zwischen Alb und Murg erwähnt wurden. Darauf geht die 900 Jahr-Feier zurück. Unsere Rundreise führt durch aussichtsreiche Landschaften, zu Wein und gutem Essen in „Deutschlands schönster Genießerecke“. Sie will geschichtliche Zusammenhänge aufzeigen und die Frage beantworten: Was macht die Badener eigentlich so anders? Die Reise beginnt im Karlsruher Schloss, das Markgraf Karl Wilhelm von Baden 1715 errichten ließ und das bis 1918 Residenzschloss war. Heute beherbergt es das Badische Landesmuseum, das 2012 die Landesausstellung „900 Jahre Baden“ zeigen wird. Die älteste Barock-Residenz der Markgrafen am Oberrhein ist das prächtige Schloss Rastatt – erbaut nach Versailler Vorbild. Es bietet faszinierende Einblicke in absolutistische Repräsentation und höfisches Zeremoniell. Weitere Stationen sind die Grablege und der erste Stammsitz der Markgrafschaft in Baden-Baden. Auf unserer Reise werden wir im Weingut Schloss Staufenberg hoch über Durbach einen Vertreter aus dem Hause Baden treffen. Und in Offenburg wollen wir den Forderungen des badischen Volkes lauschen, die hier im Gasthaus Salmen 1847 proklamiert wurden.
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21. - 23. Juni 2012: "Viel Schwarzwald und noch mehr Aussichten: der Panorama-Radweg"
Der Schwarzwald ist das höchste Mittelgebirge in Deutschland und hat einen legendären Ruf als Mountainbike Revier. Das und die Berge führen zu vielen Vorbehalten bei Radfahrern, die es nicht ganz so sportlich mögen. Unsere Reise entlang des 2010 ausgewiesenen neuen „Schwarzwald Panorama-Radweg“ zeigt, wie viel Schwarzwald auch „Genussradler“ erleben können. Der neue Panorama-Radweg führt 280 km weit von Pforzheim nach Waldshut-Tiengen. Mit moderaten Anstiegen geht’s auf befestigten Radwegen durch Täler und über aussichtsreiche Hochflächen. Die Route ist auch für den weniger trainierten Radfahrer geeignet, 50 Kilometer im Sattel sollten allerdings kein Problem sein. Wir starten in Freudenstadt im nördlichen Schwarzwald. Mit dem Tourenrad fahren wir vorbei an alten Weilern und Höfen, durch Wald und Gäulandschaften bis nach Aichhalden. Am nächsten Tag fahren wir gemeinsam die 3. Etappe von Villingen-Schwenningen zum Titisee. Für die 51 km lange Strecke nutzen wir E-Bikes und fahren ganz entspannt am Flüsschen Brigach entlang. Über den Berg in Beckhofen geht’s hinab ins Tal der Breg. Erst führt die Route flussabwärts, bis wir dem nächsten Gewässer, dem Brändbach leicht ansteigend folgen. Vorbei am Kirnbergsee, einem herrlich gelegenen und beliebten Bade- und Ausflugssee mit schönen angelegten Stränden. Höhepunkt ist der Höchstberg, mit 1.084 m über NN auch zugleich der höchste Punkt des Panorama Radweges. Am letzten Tag starten wir ab Titisee wieder auf einem Tourenrad nach Lenzkirch. Auf dem Bähnleradweg radeln wir auf der ehemaligen Bahntrasse ohne besondere Höhendifferenzen nach Bonndorf. Die „Löwenstadt“ nahe der Wutachschlucht ist das Ziel unserer Reise. Von dort bringt Sie unser Bus wieder zurück zum Ausgangspunkt.
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5. - 8. Juli 2012: "Traumrouten im Vergleich: der Zweitälersteig im Schwarzwald und die Prädikatswege am Albtrauf"
Seit 2006 der älteste deutsche Fernwanderweg, der „Westweg“ im Schwarzwald als erster Wanderweg in Baden-Württemberg als „Qualitätswanderweg“ ausgezeichnet wurde, ist ein Wettlauf um den schönsten Wanderweg im Land ausgebrochen. Ob „Qualitätsweg“ oder „Premiumweg“ – dank der Auszeichnungen können die Wanderer auf den 24.000 km Schwarzwälder Wanderwegen mit Top-Wegeführungen, erstklassigem Wanderservice und einer überraschenden Erlebnisfülle rechnen. Wir wagen den Vergleich der jüngsten Traumrouten für fußstarke Naturliebhaber – auf dem „Zweitälersteig“ im wildromantischen Schwarzwald und auf dem „Albsteig, wo die Alb ähnlich urwüchsig und vielleicht noch rauer ist. Der Qualitätsweg „Zweitälersteig“ verläuft auf rund 110 km um das Elztal und das Simonswäldertal, die nördlich von Freiburg die Ferienregion „ZweiTälerLand“ bilden. Der erste Wandertag beginnt in St. Peter und führt zu den Zweribach Wasserfällen, zur Teichschlucht und zum Hintereck. Am nächsten Morgen geht’s mit dem Bus auf den Hörnleberg und von dort zu Fuß acht Kilometer über Tafelbühl und Rohrhardsberg zur Schwedenschanze. Nach dem Mittagessen gehen wir die nächsten sieben Kilometer vom Landwassereck zum Pfauen- und Huberfelsen bis nach Oberprechtal. Während der gesamten Reise übernachten wir bei ausgewiesenen „Qualitätsgastgebern Wanderbares Deutschland“. Gut ausgeruht fahren wir am nächsten Morgen auf die Schwäbische Alb. Auf der Südwestalb treffen sich am höchsten Berg der Alb, dem Lemberg, gleich drei Qualitätswanderwege Wanderbares Deutschland: Der 365 Kilometer lange „Albsteig“, bekannt als Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins, erhält 2012 erneut das Qualitätssiegel. Der Fernwanderweg verläuft am Nordrand der Schwäbischen Alb von Donauwörth bis Tuttlingen entlang des Albtraufs mit seinen markanten Abbruchkanten und atemberaubenden Aussichtsbalkonen. Das Qualitätswegetrio komplettieren der „Donauberglandweg“ und der „Donau-Zollernalb-Weg“, die in der Region der „Zehn Tausender“ und entlang der Donau den längsten prämierten Fernrundwanderweg Baden-Württembergs bilden. Wir übernachten in Albstadt, das nicht nur ein idealer Ausgangspunkt für unsere Erkundung der Qualitätswege auf der Südwestalb ist, sondern mit den „Traufgängen“ gleich sieben neue Tagestouren mit Premiumsiegel zu bieten hat. Der Traufgang mit dem Zollernburg-Panorama erreichte sogar auf Anhieb Platz 2 bei der Prämierung zu „Deutschlands Schönstem Wanderweg 2011“. Besondere Höhepunkte unserer Wanderungen über die Kuppen und Wacholderheiden um Albstadt sind zahlreiche Aussichtspunkte wie der Hangende Stein, das Zeller Horn und der Raichberg mit Panoramablicken weit über das Albvorland bis zum Schwarzwald. Zum Wandererlebnis gehört die zünftige Einkehr, wobei immer mehr Gastronomen in der Region Ihre Gäste mit regionalen Produkten verwöhnen. Die Schwäbische Alb entwickelt sich deshalb zum neuen Geheimtipp für Geniesser - und das für „Leib und Seele“, ganz im Sprichwörtlichen Sinne…
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19. - 21. Juli 2012: "Nachhaltig schön: Energieregion Schwarzwald"
Die Landschaft ist das wichtigste und größte Kapital im Schwarzwald. Für den Tourismus ist der schonungsvolle Umgang mit der Natur, die nachhaltige Sicherung der Landschaft und der Biodiversität von immenser Bedeutung. Mit KONUS (= kostenlose Nutzung des ÖPNV für Urlauber) setzt der Schwarzwald seit 2005 erfolgreich auf das Natur- und Ökobewusstsein seiner Gäste. Inzwischen ermöglichen mehr als 10.000 Gastgeber den Urlaubern die kostenlose und umweltfreundliche Mobilität. Seit einem Pilotprojekt der Schwarzwald Tourismus GmbH in 2010 bieten auch immer mehr Gemeinden nicht nur E-Bikes, sondern auch E-Mobility an. Diese Reise soll das Augenmerk auf die Weiterentwicklung eines nachhaltigen touristischen Angebotes setzen und zugleich erfolgreiche Projekte in der an Wind- und Wasserkraft reichen Energieregion Schwarzwald aufzeigen. Dass Landschaft und regionale Genüsse dabei nicht zu kurz kommen, versteht sich von selbst. Freiburg gilt als deutsche Ökohauptstadt und hat sich mit einer ehrgeizigen Umweltpolitik und dem Bekenntnis zu erneuerbaren Energiequellen weltweit als „Green City“ positioniert. Die Stadt überzeugt mit einer Vielzahl von ökologischen, technischen und organisatorischen Lösungen, wie z.B. im Stadtteil Vauban. Im Hotel Victoria lassen wir uns zeigen, weshalb das Haus mitten in der Stadt national und international höchste Auszeichnungen für seine Umweltmaßnahmen erhalten hat. Ein Vorzeigegemeinde für erneuerbare Energien ist Freiamt: 200 Photovoltaikanlagen und vier Windkraftanlagen tragen nördlich von Freiburg zur positiven Energiebilanz bei. Vier Kleinkraftwerke erzeugen Strom und rund 150 Sonnenkollektoren werden für Heizung und Warmwasserbereitung genutzt. Die jährliche CO2-Einsparung in Freiamt liegt bei rund 9.800 Tonnen. In St. Peter lernen wir eines der ersten Bioenergiedörfer im Naturpark Schwarzwald kennen. Am Schluchsee beschäftigen wir uns mit der Bedeutung der Wasserkraft im Schwarzwald. Der beliebte Freizeit- und Badesee ist Teil der größten Wasserkraftanlage am Südrand des Schwarzwaldes. Im Hotzenwald wird die Schluchseewerk AG bis 2018 ein weiteres Pumpspeicherbecken bauen. Wir lassen uns den gewaltigen Eingriff in die Natur und das touristische Gefüge der Region erklären. Auch die Hotels auf dieser Reise sind vorbildlich: Wochners Hotel Sternen am Titisee und Hotel Kreuz im Glottertal zeigen, wie Touristiker durch freiwilliges Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) zum Erhalt der Naturlandschaft beitragen können.
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